Wir sind nun schon die 8. Woche im Auto
unterwegs, haben deshalb etwas Gas geben und sind nach Melbourne
relativ schnell weiter an die Süd-Ost Küste gefahren. Schließlich
gibt es auch hier viel zu entdecken...
Zwischenstopps unserer Route
Merimbulla – Batemans Beach –
Ulladulla (Motel) – Blenheim Beach bei Vincencia (Phyton) – Nowra
– Sydney – Coffs Habour (hier gibt’s Bananen) – Byron Bay –
Nimbin – Dorrigo (Regenwald) – Port Macqurie (Koala Hospital) –
Blue Mountains National Park – Sydney
Die Highlights auf der Strecke:
Nachdem wir am südlichen Ende des
Alpine National Park vorbeigefahren sind, hier waren zu der Zeit die
großen Buschfeuer (konnte man deutlich riechen), haben wir die
heißen und trockenen Regionen hinter uns gelassen. Zur gleichen Zeit
ist ein Zyklon mit starken Überschwemmungen durch den Nordosten
Australiens gezogen. Die Ausläufer haben uns schwer erwischt und
mehrere Tage Regen gebracht. In Ulladulla hat es uns nach einem weiteren Tag mit 20 Stunden Regen gereicht, hier haben wir nach 55
Nächten im Auto das erste Mal wieder in einem Motel übernachtet.
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| Nach der Hitzewelle kommt Hagel... |
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| Regencamp im Regenwald - war eine unangenehme Nacht... |
Da freut man sich, wenn die Sonne
wieder scheint. Dazu hatten wir Glück und eine super Empfehlung
eines Australiers - Blenheim Beach - ein Volltreffer. Eine kleine
Bucht umgeben von Wald der direkt an einem schönem Strand endete
und dazu ein netter Campground mit Barbecueplatz. Hier haben wir uns
für 3 Tage niedergelassen und morgens die Delfine beim vorbei schwimmen beobachtet. Die Brandung war ideal zum surfen.
Irgendwann kam ein Australier vorbei und meinte wir sollen mal
mitkommen, da sei eine Schlange. Und tatsächlich, da hing an einem
kleinen Baum eine Python und hat sich von der nächtlichen Jagd
erholt.
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| Blenheim Beach - unser kleiner Hausstrand... |
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| Ab auf die Welle... |
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| Unsere Nachbarin, eine Diamond Phyton |
Nach ein paar weiteren unspektakulären
Zwischenstopps mit weiterem Regem haben wir zum ersten Mal Sydney
erreicht. Ziel war unser Termin beim Immigration Department zur
Verlängerung unseres Aufenthalts. Wir waren nicht sicher, ob die
verbleibenden Tage bis zu unserem Visa-Ende für den Verkauf von JR
ausreichen.
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| Komm kuscheln, auch in Sydney gibt es Hugs for free... |
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| Tourifolklore am Circular Quay... |
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| Kleine Stadthäuser... |
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| Ausflug in die interessanten Viertel abseits der Touristenattraktionen |
Byron Bay, ein alternativ angehauchtes
Surferstädtchen, hat Spass gemacht. Viele Backpacker aus aller Welt
und eine Menge Bars, Restaurants und kleine Läden. Dazu gibt es
richtig schöne Strände und ich hatte das Gefühl das Wasser war mal
nicht so kalt.
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| Große Farne gibt es auch... |
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| ...und Vögel |
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| Mystisch... |
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| Im Koalahospital... |
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| Die Blue Mountains... |
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| Blick vom Ruined Castle... |
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| Ganz dahinten sieht man es, auf dem kleinen Hügel - war aber trotzdem anstrengend hinzuwandern... |
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| Ein letzter Blick mit den Three Sisters auf der linken Seite... |
Zurück in Sydney war der
„Auto-Verkauf“ das Hauptthema. Eine Woche Zeit blieb dafür. Also
Online-Anzeige erneuert, Preis angepasst und Flyer in Hostels gehängt
(zu den hundert die da schon hingen). Das war ziemlich nervig – zu
viele Verkäufer. In King Cross, einem kleinen Stadtteil, gibt es ein
Parkhaus in dem sitzen die ganzen Backpacker tagelang im dunklen und
warten auf eine Verkaufsgelegenheit. Das kommt davon, wenn man kauft
wenn alle kaufen wollen und verkauft wenn alle ihre Autos wieder los
werden müssen – dafür zahlen wir Lehrgeld! Nach den ersten zwei
Tagen Frust wollten wir die Kiste nur noch loswerden, Hauptsache weg
und die restlichen Tage in Sydney entspannen. Auf einmal kamen jedoch
mehrere Anfragen und wir haben JR für einen halbwegs akzeptablen
Preis verkauft. Traurig waren wir dann dich, schließlich war das
Auto ein Viertel Jahr unser zu Hause.
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| Genau... |
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| Kings Cross - hier versuchen die Backpacker in der dunklen Tiefgarage ihre Autos loszuwerden... |
Gefeiert wurde in Newtown, so eine Art
Friedrichshain von Sydney, wie gut das dort gerade die Einstürzenden
Neubauten im altehrwürdigen Enmore Theater gespielt haben. Witzig -
deutsche, politische Texte am anderen Ende der Welt...
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| Unser Konzert im Enmore Theater |
Wie schon in Perth sind wir in Sydney
über AirBnB (eine private Bed & Breakfast Vermittlung)
untergekommen. Das ist super, man kann sich vorher ziemlich genau
anschauen wie man unterkommt und trifft meistens nette Leute, die
viele interessante Infos haben und bei dem ein oder anderen
weiterhelfen. Bei unserem 2. Sydneybesuch waren wir
bei Craig, einem Fotografen, der in einem kleinen schicken Stadthaus
wohnt. Er war super nett und hat uns die Stadt gezeigt und uns
bekocht.
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