Ankunft
in Manila (Philippinen) am 08.11.12 und Beginn unserer 2. Etappe.
 |
| Ein kleiner Teil der Philippinen aus dem Flugzeug |
Da
Freunde besuchen so viel Spass macht, besuchen wir in Manila mit Jan
gleich den nächsten. Wir sind die ersten Tage direkt in Manila,
wobei richtig wäre Makati.
Metro Manila liegt auf der Hauptinsel Luzon (die Philippinen bestehen aus 7107 Inseln) und ist ein Zusammenschluss von 16 Städte mit insgesamt
über 10 Mio. Einwohnern und Manila und Makati sind jeweils Städte
dieser Region. Der Übergang ist fließend, so dass außerhalb der
Metro Manila Region die Stadt kurz Manila genannt wird. Die Metro
Manila Region ist mit 630 km2 mehr als 250 km2 kleiner als Berlin hat
aber 3x soviele Einwohner.
 |
| Metro Manila von oben |
Zwischendurch
machen wir für eine Woche eine Rundreise in den Norden Luzon's in
die Berge und zu den Reisfeldern.
Manila
ist wie die meisten asiatischen Großstädte ein großer quirliger
Ameisenbau mit einem absoluten Verkehrschaos. Während der Rush Hour geht nicht mehr viel. Wir haben z.B. für eine 13km lange Strecke durch die Stadt 1 Stunde 45 Minuten gebraucht.
 |
Verkehrchaos in Manila - man beachte das Banner...
|
Ansonsten hat die Stadt von Slums über Luxusbauten alles zu bieten. Es gibt hier zahlreiche und vor allem riesige Shopping-Malls. 2 der 3 größten Malls sind in Manila.
 |
| Entertainment in den Malls - hier Plüschtier-Autoscooter... |
Hier wurden wir gleich ordentlich auf Weihnachten vorbereitet, im Hintergrund spielten überall Weihnachtslieder, die Angestellten waren als Wichtel verkleidet und es gab an jeder Ecke künstliche Weihnachtsbäume und Weihnachtssterne.
 |
| Frohe Weihnachten... |
Das Thema
Weihnachten ist ab September aktuell, aber da gibt es nicht wie bei
uns den üblichen Süsskram zu kaufen, hier wird dann schon alles
geschmückt und es blinken und tanzen die Weihnachtsmänner an allen
öffentlichen und privaten Häusern.
Wir
sind ein wenig durch die Stadt gefahren. Überall auf den Straßen
sieht man die für Manila bekannten Jeepneys.
 |
| Einer von tausenden Jeepneys |
 |
| Pimp my Jeepney! |
Diese Entwicklung
begann mit Umbauten der von den Amerikanern hinterlassenen
Militärfahrzeuge zu farbenfrohen Vehikeln. Heute sind die Jeepneys
ein wichtiges Verkehrsmittel, da es hier kein gut ausgebautes
öffentliches Verkehrsnetz gibt. Die Jeepneys gibt es mittlerweile
aber auf der ganzen Insel.
Als
Sightseeing Trip haben wir den
chinesischen Friedhof in
Manila besucht. Er ist kein Friedhof wie wir sie kennen, sondern eine
kleine Stadt mit richtigen Straßen und die Toten "wohnen"
in kleinen und größeren Häusern. Die oft sogar mit Küche,
Toilette und sogar Klimaanlage ausgestattet sind. Hier werden die
Männer zusammen mit ihren Ehefrauen und falls vorhanden auch den
Nebenfrauen oder Geliebten bestattet. Kinder bekommen ein extra
Begräbnis in einer Mauer am Rande des Friedhofes.
Angelegt
wurde der chinesische Friedhof während der Kolonialzeit der Spanier
um 1850. Zu dieser Zeit verweigerte die katholische Kirche nicht
Katholiken eine Bestattung auf einem ihrer Friedhöfe. Heute hat der
Friedhof der Chinesen seinen festen Platz in der Geschichte der
Philippinen. Die Religion spielt für eine Beerdigung auf dem
chinesischen Friedhof heute keine Rolle mehr, er steht allen
Konfessionen zur Verfügung. Jetzt stehen katholische und nicht
katholische „Begräbnishäuser“ nebeneinander.
Die
Preise für die „Grundstücke“ werden immer höher. Wenn die
Angehörigen die „Miete“ nicht mehr zahlen können, werden die
Gräber geräumt und die Knochen in eine Außenmauer des Friedhofes
umgebettet oder mitgenommen und an anderer Stelle neu bestattet. Die
freistehenden „Grundstücke“ können dann neu vermietet werden.
Auf
dem Gelände befindet sich ebenfalls ein Krematorium und ein
chinesischer Tempel in dem Buddha und Jesus und Maria einvernehmlich
zusammenstehen.
Dieser
Friedhof ist mit seinen Grabhäuser für reiche tote Chinesen ein
krasser Gegensatz zu den gleich daneben liegenden Hütten der armen
lebenden Menschen.
 |
| Buddha, Jesus und Maria in trauter Gemeinsamkeit... |
 |
| Friedhofstrasse mit den Häusern der Toten... |
 |
| Hier ein Reihenhaus-Siedlung... |
 |
| Und ein modernes Apartment... |
 |
| Das ist eher die alte, rustikale Variante... man baut sich gleiche eine kleine eigene Kirche |
 |
| In der Mauer befinden sich die Kindergräber |
 |
| So sieht es aus, wenn die Gräber geräumt werden - Die Überreste werden geholt und die Bilder unkenntlich gemacht |
die gräber sind ja fast spanisch typisch und verkehrscaos gibts och in berlin wenn sein muß dach braucht ihr nicht of weltreise
AntwortenLöschen