Sonntag, 22. September 2013

11. Etappe Myanmar – Teil 1 - Land des Lächelns und der goldenen Pagoden

Besucht vom 11.06. bis 27.06.2013

Einige Bemerkungen vorab zu unserem Bericht aus Myanmar. Das Land hat uns rückblickend tief beeindruckt. Wir haben viele tolle Erlebnisse gehabt: die Menschen, die Kultur, die Landschaft...
Wir haben bei der Auswahl und vor allem bei der Anzahl der übrig gebliebenen Bilder gemerkt, dass wir gar nicht alles in einen Bericht zusammenpressen können, deshalb machen wir daraus einfach in 2 Teile.
Wir hoffen, ihr nehmt euch die Zeit zum Lesen und Bilderanschauen und bekommt ein kleinen Eindruck wie toll dieses Land ist.

Im ersten Teil schreiben wir über unsere Etappen in Mandalay und Bagan im zweiten Teil geht es zum Inle Lake und nach Yangoon.

Hier ein kleiner visueller Vorgeschmack:

Umgebung von Mandalay

Ebene von Bagan

Fischer am Inle Lake

Nonnen in Yangoon


Es hat ein wenig gedauert bis wir nach unserer Ankunft mit Mandalay warm geworden sind. Wir waren von der Reise übermüdet, leicht genervt, es war heiß, staubig und schmutzig und bei unserer Suche nach einer Unterkunft wurden wir permanent von Leuten angesprochen. Nach Bangkok waren wir in einer völlig anderen Welt, es fühlte sich eher nach Bangladesch oder Indien an.
Unser erster Eindruck sollte sich bald ändern...

Vielleicht lag es auch daran, dass wir uns im Vorfeld viele Gedanken zu unserem Trip in Myanmar gemacht haben. Da war die Rede von sehr teuren Hotelpreisen im Vergleich zu dem was man dafür erhält, alles kann nur mit nagelneuen, nicht geknickten Dollarscheinen bezahlt werden und in Reiseführern wurde auf die Schwierigkeit hingewiesen Bargeld an Bank-Automaten zu bekommen.
Dann die Nachrichten zu den Ausschreitungen der Buddhisten gegenüber der muslimischen Minderheit, nicht weit weg von Mandalay und vom Taifun der gerade an der Westküste vorbeigezogen ist.

Myanmar ist zudem immer noch eine totalitäre Militärdiktatur und erst am Beginn sich zu öffnen. Bis vor kurzem bestand der Tourismus weitgehend aus Gruppenreisen zu ausgewählten Orten in speziell dafür betriebenen Hotels. Es gibt weiterhin Gebiete, in die man als Ausländer nicht reisen darf. Unsere geplante Einreise über Land hat sich als nicht umsetzbar herausgestellt, man kommt nur per Flugzeug in das Land. Kann man hier als Individualtourist überhaupt reisen, unterstützt man damit das Regime? Auch darüber sollte man nachdenken.

Wie heißt das Land überhaupt richtig - Myanmar, Birma, Burma? Alles etwas kompliziert - aber alle Namen sind nicht ganz falsch. Ende der 1980iger hat die Regierung den offiziellen Namen Myanmar und eine neue Staatsflagge bestimmt. Der Name Burma stammt von der größten Bevölkerungsgruppe ab, weshalb die Einwohner weiterhin Burmesen genannt werden. Die Opposition bevorzugt weiterhin Burma als Landesnamen. Wir bleiben jetzt aber bei Myanmar.

Die Regierung neigt gerne zu solchen spontanen Entscheidungen mit erheblichen Auswirkungen.
So wurde mit Nay Pyi Taw eine neue „Retortenhauptstadt“ aus dem Boden gestampft, der ehemalige Links- über Nacht in einen Rechtsverkehr geändert und da angeblich in Yangoon ein hoher Militär von einem Motorroller angefahren wurde, kam es zu einem Verbot für Roller im gesamten Innenstadtbereich.

Trotz Rechtsverkehrs sind die meisten Fahrzeuge noch Rechtslenker.
Da muss bei Abbiegen immer jemand schauen...


Während der Reise hat sich bald herausgestellt, dass alle unsere Befürchtungen unbegründet waren und ein Reiseführer für Myanmar nur zum Teil zu gebrauchen ist, da sich vieles in diesem Land so schnell verändert, dass wir immer wieder aufs Neue überrascht wurden.


Jetzt aber weiter mit unserem Besuch in Mandalay:

Wir haben kein Hotel vorausgebucht, da nur sehr wenige die Möglichkeit einer Online-Buchung anbieten und mussten uns so auf die Suche vor Ort machen. Nach einer längeren Suche, haben wir endlich ein akzeptables Zimmer mit Klimaanlage, stabilem Strom und sauberem Bad gefunden. Nur der Ausblick war etwas eingeschränkt.

Die Aussicht war steinig :)

Dank des Generators gab es stabilen Strom für die Klimaanlage.
Fast jedes Hotel hat seine eigene zusätzliche Stromversorgung.


Nach erfolgreicher Hotelsuche und einem Tag Erholung mit viel Schlaf sah die Stadt schon interessanter aus und wir haben unsere Entdeckungstour gestartet.

Wir haben schnell festgestellt, dass die vielen Leute die uns angesprochen haben uns nicht zwangsläufig etwas verkaufen wollten, sondern ein „How are you?“ oder „ Where are you from?“ bedeutet hier einfach Interesse an uns. Wir haben uns mit vielen freundlichen Menschen einfach kurz unterhalten. Viele wollen damit ihr Englisch verbessern oder auch nur etwas über andere Länder erfahren. Die Menschen haben ständig und überall ein Lächeln im Gesicht und grüßen nett. Wir hatten nach ein paar Tagen fast schon Muskelkater im Gesicht vom ständigen zurück Lächeln.

Winke, winke...Schabernack


Um Mandalay und die Umgebung zu erkunden, haben wir uns für zwei Tage einen Motorroller ausgeliehen. Mandalay war der einzige Ort an dem dieses möglich ist. Man kann natürlich mit einem Taxi oder einer Rikscha herumfahren, aber mit einem Roller ist man am flexibelsten und wir wollen lieber auf eigene Faust los. Es gibt unzählige Pagoden, Klöster, sogar Moscheen und Kirchen, die man gar nicht alle anschauen kann.

Wir haben erstmal mit der Pagode angefangen, die den Mahamuni Buddha, die wohl bekannteste Buddha-Figur der Region beherbergt. Die Figur ist ziemlich hässlich, da sie seit Jahrzehnte vom Hals abwärts mit Blattgold beklebt wird und so völlig deformiert aussieht. Der Buddha hat keine wirkliche Form mehr. Ihn dürfen übrigens nur Männer bekleben, Frauen haben keinen Zutritt und müssen außerhalb des abgetrennten Bereichs beten. Um den Tempel herum gibt es viele Kunsthandwerker, die alles mögliche zur Ausstattung der Pagoden herstellen.

Der Mahamuni Buddha wird mit Gold beklebt

Über die Jahre hat er ganz schön an Gold zugelegt

Frauen müssen draussen bleiben -
es gibt aber eine Live-Übertragung

Für jeden Wochentag ein Buddha

Die Werkstatt eines Tempel-Schreiners

Steinmetze vor der Pagode

Auch Mönche brauchen Kleidung


Gold ist in Myanmar an fast jeder Ecke zu sehen. Mandalay ist das Zentrum für die Herstellung des zur Verzierung benötigten Blattgolds. Dafür gibt es spezielle Handwerksbetriebe.

Hier wird über Stunden das Gold zu hauchdünnen Blättchen verarbeitet

Das Resultat nach tausenden Hammerschlägen

Die Frauen verpacken das Blattgold für die Tempelspenden


Auf dem Mandalay Hill gibt es eine Pagode von der man eine klasse Aussicht über ganz Mandalay hat, besonders beeindruckend zum Sonnenuntergang.

Blick auf die Stadt vom Mandalay Hill

Abenddämmerung


Unterhalb des Mandalay Hills ist die Kuthodaw Paya das grösste steinerne Buch des Buddhismus - 729 weiße Stupas mit den Lehren Buddhas in Pali geschrieben. Jede enthält eine Steinplatte mit den religiösen Texten. Pali die Sprache Buddhas können nur Mönche lesen. Es gibt ein fast identisches zweites Buch, die Sanadmuni Paya, hier kann man die Geschichte Myanmars lesen, in burmesisch. Daneben liegt das Shwendandaw Monastery, ein altes Teakholz-Kloster, ursprünglich Teil des alten Königspalast.

Das größte steinerne Buch

In den Stupas befinden sich die Buchseiten

Teak-Holz Kloster


Auf der Fahrt zurück vom Mandalay Hill hat uns ein schwerer Wolkenbruch erwischt. Wir haben mit einer weiteren burmesischen Familie Unterschlupf bei einem Militärposten gefunden. War nett, die Soldaten haben uns auf ihren Handys Fotos von ihren Familien gezeigt und Musik vorgespielt. Alles ganz entspannt.

Warten auf besseres Wetter


An den weiteren Tagen haben wir uns die Umgebung angesehen. Überall stehen Pagoden und Stupas Natürlich auch die U Bein Brücke, eine 1,2 km lange Teakholz Brücke - angeblich die längste und älteste dieser Art die es gibt. In der Nähe der U Bein Bridge ist das Amaypura Kloster - hier kann man die Mönchen bei ihrem täglich Almosengang sehen.

Die U Bein Brücke

Bunter Tempeleingang

Taxi!

Waschtag am Irrawaddy

Alte Tempelruinen im Süden von Mandalay

Wir hatten einen Platten - zum Glück gab es schnelle Hilfe


Circa 20 km südlichwestlich von Mandalay liegen die Hügel von Sagaing, hierin sehr beeindruckend eingebettet hunderte goldener Pagoden. Von oben hat man einen wunderbaren Überblick über die Gegend und die vielen goldenen Spitzen der über 600 Gebäude, welche immer wieder aus dem Grün herausstechen.

Kloster in Sagaing

Hauptsache Gold

Blick über die Hügel

Mutige Farbauswahl


Auf dem Rückweg haben wir uns noch einen tollen Sonnenuntergang mit Blick auf Sagaing gegönnt.

Wie immer...

...schööön


Auf der Fahrt raus aus Mandalay bekommt man auch andere Eindrücke von Myanmar und der noch immer sehr armen Bevölkerung. Nur ein paar Kilometer außerhalb der Stadt leben Familien in ärmlichsten Behausungen am Fluß. Ein extremer Unterschied gerade zur boomenden Innenstadt in Mandalay, wo es mittlerweile sogar Shopping-Malls nach westlichem Vorbild gibt.

Hier sieht es noch anderes aus...

Downtown Mandalay boomt mit neuen Shopping-Malls


Highlight unserer Tage in Mandalay waren die Mönche die wir getroffen haben und der Besuch ihrer Klöster. Die Mönche sind hier sehr offen und suchen das Gespräch mit Ausländern. Ein sehr netter, auskunftsfreudigen Mönch hat uns herumgeführt und wir haben mit ihm über die aktuelle Lage in Myanmar diskutiert. Wir waren sehr verwundert, dass er so offen über diese Dinge gesprochen hat.

Er hat uns für den nächsten Tag in das benachbarte Kloster eingeladen, dem grössten Kloster des Landes mit einer Klosterschule in der über 2000 Mönche und Nonnen unterrichtet werden. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind am nächsten Morgen zu Schulbeginn hingefahren. Zu hunderten strömen die Klosterschüler zu Unterrichtsbeginn in die Klassenräume. Spontan hat uns ein anderen Mönch bei der Hand genommen, einiges erklärt und uns sogar die Klassenräumen während des Unterrichts gezeigt. So etwas finden wir richtig interessant. Riesige Räume mit zig am Boden sitzenden dunkelrot bekleideten Mönchen, daneben die Nonnen in rosa gekleidet. Das war ein tolles Erlebnis.

Das Kloster mit altem Uhrenturm

Auf dem Weg in die Klassenräume

Hier wird schon vorher gelernt

Flip Flops bleiben vor der Tür

Riesige Klassenräume über mehrere Stockwerke

Nonnen (in rosa) müssen hinten sitzen

Ruhige Ecke zum Lesen

Alles hat seine Ordnung - Almosenschalen der Mönche

Hier gibt es einen Fussballfan

Wasserspender - gibt es in jedem Kloster

Die Mönche in Myanmar sind politisch aktiv


Es ist eine spannende Frage, wie lange so etwas in Myanmar noch möglich sein wird, wenn der Massentourismus erstmal richtig angekommen ist. In den anderen südostasiatischen Ländern waren die Mönche die wir getroffen haben eher reserviert und haben Abstand zu den ausländischen Touristen gehalten.

Kulinarisch ist Myanmar durchwachsen. Es gibt keine wirklich eigene Küche, eher jeweils regionale Einflüsse. In Mandalay ging es oft in die indische Richtung. Wir haben ein nettes Bierlokal gefunden in dem zu frisch gezapftem Fassbier Kleinigkeiten serviert werden. Die waren lecker, besonders der gegrillte Mais mit Zwiebeln und Koriander und gerösteter Knoblauch mit Tofu.

Unsere Reiseplanung haben wir parallel erledigt. Nächstes Ziel - die Tempel von Bagan. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dort hinzukommen, mit dem Bus oder einem Touristen-Schiffe den Irrawaddy-Fluss entlang. Seit Laos sind wir große Fans des Reisen auf Flüssen. Es ist zwar langsamer, aber dafür viel entspannter als mit dem Bus. Im Reisebüro wurde uns mitgeteilt, dass in der Nebensaison und wegen des Flachwassers keine Touri-Dampfer fahren. Es gab noch die Option die öffentlichen Fähre zu nehmen, die trotzt des niedrigen Pegels zweimal die Woche zwischen Mandalay und Bagan verkehrt. Dafür haben wir uns entschieden.

Schon der Kauf der Tickets war ein Erlebnis. Mit Hilfe eines Taxifahrers haben wir die Villa der staatlichen Flusschifffahrtsbehörde gefunden und konnten dort auf sehr bürokratischem Wege unsere Tickets für ausländische Reisende in harten US-Dollars erstehen. Natürlich nur mit den nigelnagelneuen nicht geknickten Scheinen. Das Erstaunliche dabei, als Wechselgeld haben wir ebenfalls immer druckfrische, jungfräuliche Dollar-Noten zurückerhalten. Wo die wohl alle herkommen?

Egal, am nächsten morgen um 6 Uhr ab in ins Taxi und ab zur Ablegestelle der Fähre. Mit einem malerischen Sonnenaufgang startete unsere 12-stündige Fahrt auf dem Irrawaddy.

Mandalay verabschiedet sich wunderbar

Unsere Fähre, die Schräglage hat man an Board nicht gemerkt

Unsere Mitreisenden

Toilette

Auf dem Irrawaddy


Die Reise wurde sehr abwechslungsreich. Auf dem mit Kisten und Säcken vollgepackten Schiff waren die meisten Passagiere Einheimischen, dazu eine handvoll Touristen. Wir haben unterwegs immer wieder angehalten um Passagiere und Waren aus- und einzuladen. Das waren ziemlich kleine Dörfer im Nirgendwo. In einem wurde Zement ausgeladen und dafür körbeweise Mangos eingeladen. Die konnten auch gleich gekauft und verkostet werden. Im nächsten Dorf wurde dann mit Bananen gehandelt und so weiter. So verlief die ganze Fahrt und es war interessant dem Treiben zuzusehen.

Flussleben - hier gibt es Bananen

Warenumschlag - eifriges Ein- und Ausladen

Die Familie ist in ihrem Dorf angekommen

Burmesische Lieferwagen

Die Ochsenkarren warten auf die Zementsäcke an board


Bei zwölf Stunden hat man ja viel Zeit sich kennen zulernen und zu unseren neuen Reisebekanntschaften gehören nun auch Matthias und Johanna zwei Alleinreisende aus Deutschland und Matteo und Lori einem Paar aus Italien. Mit allen werden wir noch ein paar Tage verbringen.


Ankunft in Bagan

Da sind wir..


Pünktlich zum Sonnenuntergang angekommen, ging es mit der Pferdekutsche, dem Standard-Fortbewegungsmittel, auf Guesthouse-Suche. Die Kutsche haben wir gleich für den nächsten Tag gemietet und sind mit Matthias zur Erkundungstour der Ebene von Bagan gestartet.

Bagan ist eine ehemalige Königsstadt gelegen an den alten Handelswegen zwischen China und Indien. In der Blütezeit war Bagan eine der größten Städte im Mittelalter. Auf dieser riesigen Fläche haben bis heute die über 2000 aus Stein gebauten Stupas, Pagoden und Tempelanlagen überdauert. Damit ist die Ebene von Bagan ähnlich beeindruckend wie die Tempelanlagen rund um Angkor in Kambodscha.

Tempel am Königspalast


Steht man auf einer der höheren Gebäude hat man einen super Überblick und kann das Ausmaß der Anlagen erahnen. Überall verstreut sieht man Pagoden und große Tempelanlagen.

Die Ebene...

...von Bagan

Auch in den Pagoden und Tempeln...

...gibt es viel zu entdecken

Große Buddha-Statue

Der größte Tempel der Ebene

Wie vor hundert Jahren...


Natürlich trifft man an den Tempeln auch Souvenirverkäufer. Einige der Mitbringsel haben hier noch eine hohe handwerkliche Qualität. Vor allem die Lackarbeiten, meist kleiner Schmuckkästen oder ähnliches, mit feinen Gravuren sind kaufenswert.

Die Gravuren werden auch vor Ort gemacht


Ein Erlebnis war der Edelsteinverkäufer, der uns an einem Tempel angesprochen hat. Myanmar ist bekannt für seine qualitativ sehr hochwertigen, blutroten Rubine. Er hat uns einige davon gezeigt und wollte uns mit einigen witzigen Tests (per Lupe, Erhitzen, mit einem Hammer daraufhauen) von deren Echtheit überzeugen. Der Preis den er aufgerufen hat, war aber einfach zu günstig für echte Rubine. Aber ein bisschen gereizt hat es uns schon.

Diese Edelsteine wurden uns angeboten

Mit allerlei Tests sollte die Echtheit bewiesen werden


Mit dem obligatorischen Sonnenuntergang, diesmal leider etwas bewölkt, war unsere Pagoden-Erkundung beendet und unsere eine Pferdestärke hat uns entspannt nach Bagan „Downtown“ zurück gebracht.

Trotzdem schön...


Zum Abschluss noch unser archäologischer Sensationsfund. Wir haben den Beweis gefunden, dass es im frühen Mittelalter schon Armbanduhren gab.

Ganz klar, der Geist hat eine Armbanduhr um


Ein Tag hat uns für Bagan gereicht. Am nächsten Morgen haben wir mit einem Jeep einen Ausflug zum Mount Popa unternommen - einem der heiligsten Orte in Myanmar, da dort die Nats leben, die Schutzheiligen der Burmesen. Auf dem Gipfel des Berges thront ein Tempel über die Ebene. Leider müssen wir sagen, dass es aus der Ferne eindrucksvoller aussieht als von oben im Tempel. Dort gibt es überall Affen und dementsprechend riecht es. Ein Affe hat es tatsächlich geschafft Frank eine Flasche Wasser aus der Hand zu klauen, obwohl er extra darauf geachtet hat. Schwund gibt es halt immer...

Auf dem Gipfel des Mount Popa...

...wurde ein Kloster gebaut

Auch hier gibt es viele Buddha-Figuren -
und Mönche mit Sonnenbrillen

Die Affen haben den Berg unter Kontrolle...

...das mussten auch wir erfahren -
da ist meine Wasserflasche


Damit sind unsere Tage in Bagan vorbei. Die weitere Reise zum Inle Lake und weiter nach Yangoon gibt es im zweiten Teil zu Myanmar.


Hier geht es zum 2. Teil (Link)

1 Kommentar:

  1. Dass Frank sich vom Affen eine Wasserflasche abnehmen lässt, sowas, ich kenne jemanden dem hat ein Affe die Brille geklaut.....
    Sehr schöner Bericht, Mandalay, Bagan, die Fahrt auf dem Irrawady - traumhaft.jetzt wisst ihr warum ich schon 2x da war! Ch.

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