Dienstag, 24. September 2013

11. Etappe Myanmar – Teil 2 – Akrobatische Fischer, ein Mönchsfest und noch mehr goldene Pagoden

Nun der 2. Teil unseres Reise in Myanmar. Den 1. Teil gibt es hier zu lesen (Link)

Nach dem Mount Popa sind wir mit dem Nachtbus zum Inle Lake aufgebrochen. Die Fahrt gehört zu unseren, sagen wir mal "interessantesten" Busfahrten. Wir wussten ja nicht wie viele Leute in einen Bus passen. Wir haben mit einer weiteren Fahrt im Nachtbus gerechnet, wie wir sie bereits aus den anderen südostasiatischen Ländern kannten. Schon die Sitze waren nicht wirklich zum schlafen geeignet. Nach unserer Abfahrt haben wir noch mehrmals gehalten und am Ende war der Bus komplett überfüllt. Die Burmesen haben sich zu dritt auf einem Doppelsitz gedrängt und im Mittelgang wurden ungefähr 30 weitere Personen auf kleinen Plastikhockern untergebracht. An Schlaf war so nicht zu denken. Wir sind aber unbeschadet morgens um vier Uhr am Inle Lake angekommen. Genauer in Nyaung Shwe dem größten Dorf am nördlichen Ufer des See.

So voll war es im Bus (leider etwas unscharf)

Der Inle Lake heißt uns willkommen


Hier haben wir auf Empfehlung unseres Taxifahrers recht schnell ein gutes Hotel gefunden. Wir konnten direkt einchecken und noch ein paar Stunden schlafen. Nach einem leckeren Frühstück mit einheimischer Suppe (Shan Nudelsuppe) und Pancakes auf der Dachterrasse haben wir uns das Dorf angesehen. Es war Markttag und so etwas ist immer interessant.

Buntes Markttreiben...

...mit frischem Gemüse aus der Region


Auch hier gibt es Stupas und Klöster und natürlich den See das Highlight der Gegend. Auf dem See kann man verschiedene Touren zu den umliegenden Seedörfern mit ihren Handwerksbetrieben machen. Insgesamt haben wir vier Tage für den Inle Lake eingeplant. Die Gegend haben wir erstmal mit Fahrrädern erkundet und sind am Ufer des Sees entlang gefahren. Der See ist recht groß, so haben wir uns nach einiger Zeit ein Boot gemietet und uns zum anderen Ufer bringen lassen. Auf der Überfahrt hat uns aus dem Nichts ein schwerer Regenschauer erwischt. Kein Spass, ohne Regenschutz und völlig durchnässt sind wir angekommen. Trotzdem haben wir einen ersten Eindruck von der Größe des Sees mit seinen Dörfern und schwimmenden Gärten erhalten.

Die Landschaft um den Inle Lake

Wo geht es hier lang?

Da ist der See!

Jetzt wird es gleich ungemütlich...


Für den nächsten Tag haben wir die große Tour auf dem See gebucht. Es wurde einer der erlebnisreichsten Tage unserer bisherigen Reise und die Eindrücke haben sich fest eingebrannt. Es war eine Reise in eine andere Welt in eine andere Zeit.

Der Hafen in Nyaung Shwe - hier startet unsere Tour

Die Langboote sind das Hauptverkehrsmittel

Los geht's...

Die ersten Fischer

Schwimmende Blumen auf dem See

Seedorf mit den typischen Häusern auf Stelzen 


Zusammen mit unserem Guide sind wir zu den Seedörfern aufgebrochen. Die Gebäude stehen auf Holzstelzen mitten auf dem See. Auf dem Weg sieht man überall Fischer, die „Einbein-Fischer“. Sie sind das Wahrzeichen des Inle Lake und haben eine einzigartige, sehr akrobatische Technik entwickelt. Sie stehen mit einem Bein auf ihrem schmalen Boot, führen mit dem anderen Bein das Ruder und nutzen eine Art Fischreuse mit Netz und Speer zum fischen. Wenn man ihnen bei der Arbeit zusieht, hat es etwas von Ballett oder einem Tanz.

Einbein-Fischer...

...mit ihrer außergewöhnlichen Technik
das Wahrzeichen des Inle Lakes


Schon um die „Einbein-Fischer“ zu sehen hat sich die Tour gelohnt, doch die Handwerksbetriebe waren mindestens genauso interessant. Hier die Fotos zu unseren Stationen

Die Silberschmiede:

Hier wird das Silber geschmolzen

Es entstehen filigranen Verzierungen 

Feinste Handwerksarbeit


Die Schirmmacher:

Handgeschöpftes Papier wird...

...selber hergestellt und in der Sonne getrocknet

Daraus entsteht der Schirm

Zum Schluss kommt die Verschlussmechanik hinzu...

...ebenfalls in Handarbeit erstellt


Die Zigarettenmanufaktur:

Die Zigaretten werden gerollt und zurechtgeschnitten

500 Zigaretten pro Tag sind das Soll für eine Arbeiterin.

Die verschieden Bestandteile...

...und die fertigen Zigaretten in
unterschiedlichen Größen und Geschmack

Die Wasserbeutel an der Decke sollen
die Moskitos abhalten - wer daran glaubt...


Die Bootsbauer:

Hier werden die Langboote gebaut...

...alles ohne Strom

Das Boot wird mit Teer wasserdicht gemacht

Auch die kleineren Fischerboote gibt es auf Bestellung


Die Lotus-Weberei:

Die Fasern aus dem Stiel der Lotuspflanze werden hier zu Garn verarbeitet und zum weben verwendet. Hauchdünn wird Stück für Stück ein Faden daraus, unglaublich.

Die Fasern werden zu Garn gesponnen...

...und an großen Webstühle entstehen die Stoffe 

Blechboxen mit Steinen dienen als Gegengewicht

Hier geht es bunt zu...

...für die Stoffe in allen Farben

Die Weberinnnen

Ein Lotusfeld vor der Weberei


Die Werkzeugschmiede:

Es glüht in der Schmiede...

...hier werden verschieden Werkzeuge hergestellt...

...auch die Speerspitzen für die...

...Köcher der Einbein Fischer


Bei den Stops haben wir uns einen Betelnuss-Stand angeschaut. Die Bettel-Nuss wird in vielen süd-ost-asiatischen Ländern gekaut. Dabei wird die Nuss in Nikotinwasser aufgeweicht und mit einem süßen Kalkleim in ein Tabakblatt gewickelt. Dazu kann man für die persönliche Geschmacksnote aus verschiedenen Gewürzen wählen. Die Betelnuss haben wir nicht ausprobiert, denn beim Kauen verfärben sich die Zähne und Lippen dunkelrot.

Betelnuss-Stand, hier werden...

...die Päckchen mit den verschieden Gewürzen gewickelt


An einem Haus haben wir Langhals-Frauen getroffen. Ursprünglich aus dem Norden Thailands, lebt nun eine kleine Gruppe auch am Inle Lake. Die Langhals-Frauen bekommen schon im Kindesalter die ersten Ringe an Hals und Knie, die im laufe der Zeit immer verlängert werden. Die jungen Frauen entscheiden selber, wieviele Ringe sie tragen möchten. Selbst zum schlafen werden die Ringe nicht abgelegt, da ihr Hals sonst zu instabil ist. Die Ringe wiegen bis zu fünf Kilo!

Langhals-Frauen beim Weben

Jung und Alt


Das war noch lange nicht Alles. Wir haben die größte Pagode des Sees, Phaung Daw U, besucht. Sie beherbergt 5 Buddhafiguren, die einmal im Jahr in einer Prozession über den See in alle der 17 Dörfer gebracht wird. Dafür gibt es ein extra Boot und in allen der Dörfer finden Feste statt. Die Figuren ähneln abstrakter, runder Steinfiguren, da sie im Laufe der Zeit komplett mit Goldblättchen überklebt wurden.

Phaung Daw U-Pagode auf dem See

Die 5 "Buddha-Kugeln"


Auch das Nga Phe Kyaung Kloster lag auf unserer Tour. Es wird auch Kloster der springenden Katzen genannt. Davon haben wir schon im Vorfeld gehört und waren natürlich gespannt. Ein Mönch hat Katzen so trainiert, dass sie auf Kommando durch Reifen springen. Für Katzen eher ungewöhnlich. Leider gab es keine springenden Katzen mehr, da nach dem Tod des Mönchs auch die Katzendressur verschwunden ist. Das Kloster hatte aber sehr schöne Buddha-Figuren zu bieten.

Das Katzenkloster

Ein geflügelter Buddha

Hier darf nicht jeder sitzen


Letztes Highlight waren die schwimmenden Gärten. Die schwimmen tatsächlich und man kann mit dem Boot durch riesige Plantagen fahren. Auf abgegrenzten "Feldern" werden Tomaten, Gurken oder Chili angebaut. Die Felder sind mit Bambusstangen am Grund des See fixiert, damit sie nicht wegschwimmen. Sehr clever, so kann man Landwirtschaft auf dem betreiben. Alle zwanzig Jahre werden die Felder ausgetauscht, es wird ein neues Feld vom Land abgestochen und auf den See gebracht. Während unseres Besuchs war gerade Tomatenernte. Zurück in Nyaung Shwe konnten wir in riesigen Lagerhäusern die Ernteausbeute bestaunen. Die Tomaten vom Inle Lake sind sehr begehrt und werden auch in das über 600 Kilometer entfernte Yangoon geliefert.

Die schwimmenden "Felder"

Gut fixiert mit langen Stangen
für Hoch- und Niedrigwasser

Während unseres Besuchs war die Tomatenernte

Hier noch am Busch...

...wird die Ernte in große Lagerhäuser gebracht...

...und für den Verkauf in Holzkisten verpackt


Per Zufall sind in unserem Hotel nach 2 Tagen auch Matteo, Lori und Johanna abgestiegen. Noch überwältigt von den heutigen Eindrücken haben wir beschlossen zu fünft eine weitere Bootstour zu machen, wieder über den Inle Lake dann weiter über einen kleinen Fluss zum nächsten See. Diese Tour ist erst seit kurzem möglich, da man ein Gebiet einer ethnischen Minderheit durchquert, die dies bisher nicht zugelassen haben. Es gibt einen richtigen kleinen Grenzposten den man passieren muss und eine Art Tagesvisum zahlt. Die Fahrt hat über Acht Stunden gedauert, war aber ebenfalls super. Einen ganzen Tag haben wir das Leben an dem abgelegenen Fluss erkundet.

Familie unterwegs

Heute ist Waschtag

Die Rinderherde wird zum...

...Waschplatz getrieben und geschrubbt 

Ein Spass für alle

Angeln entspannt

Kleiner Zwischenstopp an Land...

...mit Stierkampf inklusive

Landarbeit mit Ochsenkarren

Schnell verstecken...

Haaallo...


Wir sind in abgelegenere Gebiete gekommen, die nicht oft von Touristen besucht werden aber genauso beeindruckend sind. Nach einer Weile sind wir uns vorgekommen wie die Queen oder der Papst. Die ganze Fahrt war ein einziger „Winke-Marathon“. Überall am Ufer nette Menschen die uns zugewunken haben, das muss man erwidern. Auf dem Weg sind wir an vielen schwimmende Dörfern vorbeigekommen. Wir konnten den Menschen bei der Hausarbeit, beim Angeln bei der Körperpflege zusehen - das Badezimmer befindet sich meistens vor dem Haus. Wir haben einen tiefen Eindruck vom alltäglichen Leben am Fluss in dieser abgeschiedenen Region bekommen. Natürlich gab es wieder Tempel zu entdecken, eine Schnapsbrennerei war auch dabei.

Im Wind klingeln Glöckchen an den Spitzen...

...ein mystischer Tempel

Die Frauen beten dort die ganze Nacht

Der Reisschnaps...

...hat bis zu 80% Alkohol


Auf dem Rückweg sind wir wieder an den vielen Ressorts vorbeigekommen, die es auf dem Inle Lake gibt. Hier können Touristen in Bungalows auf Stelzen direkt auf dem Wasser übernachten. Es ist bestimmt nett morgens mitten auf dem See aufzuwachen. Allerdings sieht man viele Baustellen, an einer Seite des Sees wird gerade ein riesiger Bereich gerodet, und es werden wohl viele neue Ressorts gebaut. Auch hier ist zu befürchten, dass der See in absehbarer Zeit vollends dem Massentourismus erliegt und wahrscheinlich viel von seinem Charme für immer verlieren wird.

Kulinarisch ist es auch am Inle Lake überschaubar. Die lokalen Gerichte wie der Teeblatt-Salat oder der burmesischer Tomatensalat waren gut aber keine Offenbarung. Gewinner bleibt die Shan-Nudelsuppe die wir jeden morgen zum Frühstück bekommen haben. Bei den Getränken sticht das Myanmar Beer heraus, die Staatsmarke die man überall erhält schmeckt ziemlich gut. Den Myanmar Rum und Whiskey, spottbillig - eine Flasche kostet einen Euro - haben wir eher vernachlässigt.

Rum und Whiskey sind günstiger als Bier

Shan Nudelsuppe - die war lecker


Und dann war da noch das Mönchsfest. Man muss auch mal Glück haben und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Das hatten wir definitiv. Schon unser Guide der ersten Tour hat uns von dem anstehenden Fest berichtet. Fest ist allerdings nur zum Teil richtig.

Einmal im Jahr kommen alle Novizen der Region in Nyaung Shwe zusammen, um die Prüfung zum Mönch abzulegen. Eine Art Mönchsexamen, es besteht aus zwei Teilen, die Novizen werden schriftlich und mündlich in Pali, die Sprache Buddhas, geprüft. Das ganze Prozedere dauert eine Woche, 3 Tage wird schriftlich geprüft, dann gibt es einen Tag Pause und wer bestanden hat muss drei weitere Tage die mündliche Prüfung ablegen.

Spektakulär macht das Ganze die Anzahl der Prüflinge. In dieser Woche in Nyaung Shwe werden über 4000 (!) Novizen geprüft. Schon die Ankunft der Novizen in einer nicht endenden Kolonne aus Pick-Up Fahrzeugen war ein einmaliges Erlebnis.

Die Ankunft der Novizen...

...in einem langen Konvoi...

...aus der gesamten Region

Das Gepäck in schönen bunten Comic-Taschen


Drumherum gibt es die Festivitäten und einen großen Jahrmarkt, da natürlich die Verwandten der Novizen und die Bevölkerung der Region dazukommen. Die ganze Infrastruktur für das Fest muss von dem kleinen Dorf gestemmt werden. Es gibt eigens dafür eine Großküche, in der jeden Abend ein Ortsteil des Dorfes für die Essenszubereitung verantwortlich ist. Und hier wird nicht etwa wie gedacht ausschließlich vegetarisch gekocht, nein es gibt Fisch und Hühnchen. Es gibt ein Gebäude in dem der ganze Reis gekocht wird - sieht aus wie eine kleine Fabrik. In großen Hallen werden dann die Novizen und die Gäste verpflegt.

Predigt für die Verwandten

Eine der riesigen Speisehallen

Dafür benötigt man eine große Küche...

...und große Pfannen

Die "Reisfabrik" ist auch nicht schlecht

Es gibt Reis!

Und danach viel schmutziges Geschirr


Am nächsten Tag wollten wir uns die Essenszeremonie ansehen, wir waren leider etwas zu spät. Gegen 12:00 Uhr gab es einen lauten Kanonenschlag, das Signal für die Novizen, dass nun die Prüfungen beginnen. Es folgte einen Strom aus bordeauxroten Gewändern in die Klassenräume.

Der spezielle Weg in die Prüfungssäle -
mit Sonnenschutz für die Novizen 

Jetzt aber schnell...


Wir durften einen kurzen Blick in die Prüfungsräume werfen. Hier müssen die Novizen gerade ihre schriftliche Prüfung ablegen.

Die schriftliche Prüfung hat begonnen...

...unter strenger Aufsicht der Mönche

Bloß nicht abschreiben!


Dann haben wir die Novizen in Ruhe gelassen und uns dem Jahrmarkt mit den vielen Verkaufsständen und den süßen Leckereien gewidmet.

Auf dem Jahrmarkt...

...gibt es die aktuelle Sommermode

Kopieren will gelernt sein!
Bayern-Trikots in Dortmund-Farben

Thanaka Stand


Thanaka ist die helle Paste mit der sich die Frauen in ganz Myanamr, zum Teil auch Männer, das Gesicht „eincremen“. Die Rinde des Holzapfel-Baums wird auf einem Reibe-Stein mit Wasser zu der gelblichen Paste verrieben. Sie dient der täglichen Pflege und soll vor Sonnenbrand und Hautalterung schützen. Im Selbsttest, ein Arm mit Thanaka - den anderen mit herkömmlicher Sonnencreme eingerieben, hat es bei Yvonne allerdings nicht so recht funktioniert.

"Handtuchfrauen" prüfen ihren Thanaka-Kauf

Süße Leckereien aus kleinen Tonschalen

Verhaltensregeln mit martialischen Bildern 

Leseheftchen - Bücher sind selten

Auch ein Riesenrad fängt mal klein an

Die ersten Fahrversuche auf dem Rad


Mit all diesen Eindrücken gehört die Zeit am Inle Lake zu den schönsten Tagen unserer bisherigen Reise und wir werden noch lange an das Erlebte zurückdenken.


Nach unseren Erfahrungen mit dem Nachtbus aus Bagan haben wir uns für die Weiterreise nach Yangoon eine Fahrt in einem VIP-Bus gegönnt. VIP heißt in diesem Fall sehr komfortable Sitze in einer 2-1 Bestuhlung, also mit ausreichend Platz, ähnlich der Businessclass-Sitze im Flugzeug. Dazu hatte unser Bus eine Stewardess und es gab kleine Snacks. Einziger Nachteil, der Bus wurde auf 15 Grad herunter gekühlt. Da hat sich auch der Mönch schräg vor uns in seine Wolldecke gewickelt.

Unser Bus nach Yangoon


Für Yangon hatten wir bereits von Matthias einen Hotel-Tip. Das hat die Ankunft erleichtert und wir haben dort eingecheckt. 2 Tage haben wir für das Sightseeing in Yangon eingeplant. Das hat vollkommen ausgereicht. Die Stadt sieht an vielen Ecken ziemlich heruntergekommen aus. Allerdings ergibt sich daraus auch ein gewisser Charme. Es gibt viele alte Kolonialbauten aus der britischen Besatzungszeit und wurden seitdem auch nicht mehr restauriert.

Das Zentrum von Yangoon

Die Kolonialbauten...

...haben ihren eigenen Charme

Blick aus unserem Hotel

Strassenbild in Yangoon

Einer der wenigen Buchläden

Eine burmesische Telefonzelle

Gemüse (links) trennt sich von Fleisch (rechts)

Burmesischer SevenEleven Ersatz

Klassenzimmer im 3. Stock eines Wohnhauses

Die Sule Pagode bei Nacht


Wir haben viel zu Fuß erkundet. Interessant war das Haus von Bogyoke Aung San, dem sehr beliebten General und Vater von Aung San Suu Kyi. Wir sind auch an ihrem Wohnhaus, in dem sie 15 Jahre unter Hausarrest stand und heute noch lebt vorbeigelaufen. Dort befindet sich die Zentrale ihrer Oppositionspartei.

Geburtshaus von Aung San Suu Kyi...

...und ihr Wohnhaus


Touristisches Highlight von Yangon ist auf jeden Fall die Shwedagon Pagode. Nachdem wir die letzten Wochen so viele Pagoden gesehen haben, war sie trotzdem wegen ihrer schieren Größe sehenswert Sie hat uns aber nicht völlig in den Bann gezogen, vielleicht lag es am Wetter.

Die Shwedagon Pagode ...

... ist die älteste Pagode in Myanmar.

Leider hat es während unseres Besuchs geregnet...

...geputzt wird trotzdem

Eine Gebetsnische

Einer der vier Aufgänge zur Pagode 

Die Shwedagon Pagode vor ca. 70 Jahren....

....und heute.


Während unserer Sightseeing-Tour sind wir mal wieder in einen heftigen Regenschauer gekommen. Die Suche nach einem Unterstand hat uns dieses Mal in ein kleines Nonnenkloster geführt. Die Nonnen waren so nett und haben uns eingeladen. Wir wurden mit Kaffee, Obst und Wasser bewirtet. Unterhalten haben wir uns bruchstückhaft in Englisch unterstützt mit Händen und Füßen und einem Lächeln. Klappt gut und den Nonnen hat es gefallen. Diese offene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hat man irgendwie überall im Land und bleibt uns fest in Erinnerung.

Wenn es regent dann richtig!

Die beiden Nonnen haben uns Unterschlupf
gewährt und bestens verpflegt


Diejenigen die Myanmar ebenfalls bereist haben, werden nachvollziehen können, dass wir mit unseren Beschreibungen nicht übertreiben und bewusst so viele Superlative verwenden.

Allen Anderen können wir nur empfehlen, schaut euch diesen Land an!





Weitere Impressionen:

Der Inle Lake und seine Fischer.

Stelzenhaus im Inle Lake

Mönchsgespräche....

"Taxi" in Bagan.

Kistentransport.

Wir machen heute einen Ausflug.

Frische Mangos

Schlange fängt Echse....

Die Schule ist aus...

SEA Games im Dezember in Myanmar

Der Holzlieferant

Den Zahnarzt mussten wir zum Glück nicht testen...

Kann ich mal deinen Roller bekommen ...

Einfach nur idyllisch...

Hauptsache gut verpackt.

Das berühmte burmesische Teppich-Auto

Wo will der Strohhaufen denn hin?

Das muss alles mit nach Hause..

Wasserbüffelwaschtag.. jeder will der schönste sein.

Die Büffel dazu nehmen grad ihr Bad...

Reisbäuerin bei der Arbeit

Alte Tempelruine am Inle Lake

Stromversorgung am Inle Lake

Wenn es mal wieder regnet

Gibt es burmesische Illuminati?

Pagode in der Nähe von Mandalay

Und zum Schluss geht uns ein Licht auf...

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