Sonntag, 12. Mai 2013

8. Etappe Vietnam - Vom Süden in den Norden oder vom Mekong-Delta bis nach Sapa

Die Tour nach Vietnam haben wir bereits in Siam Reap gebucht – mit dem Boot von Phnom Penh zum Mekong-Delta und weiter mit Boot und Bus nach Saigon - alles in drei Tagen.

Von Kambodscha nach Vietnam...


Anfänglich war es eher eine entspannte als eine spannende Fahrt, vor allem auf dem kambodschanische Teil des Mekong. Interessant wurde es an der vietnamesischen Grenze. Der Grenzübergang besteht aus einem schwimmenden Haus, eher Restaurant als offizielles Gebäude. Unser Guide verschwand mit unseren Pässe und kümmerte sich um die Einreisestempel. Wir wurden in das Restaurant verfrachtet. Da wir unseren Stempel bekommen wollten – haben wir uns verhalten wie es von guten Touristen erwartet wird und haben brav etwas zu Essen bestellt – leider war es richtig schlecht. Nach 45 Minuten haben wir unsere Dokumente bekommen. Merkwürdig, keinen hat es interessiert, ob wir wirklich zu den Pässen gehören, einen Grenzer haben wir überhaupt nicht gesehen. Egal – nun also Vietnam...
Die Fahrt wurde deutlich interessanter, mehr Leben am Mekong – viele Fischer und Hausboote mit Menschen die ihrem Alltag nachgehen - endlich etwas zum anschauen.

Leben am Mekong


Erstes Ziel war Chau Doc, eine kleine Stadt direkt am Mekong. Noch nicht sehr touristisch und der erste Anlaufpunkt wenn man mit dem Boot einreist. Wir haben uns abends die Stadt angeschaut und unseren ersten und sehr leckeren vietnamesischen Kaffee getrunken. Mit dabei war Nicolas, ein Franzose den wir auf dem Boot kennengelernt haben.

Im Cafe haben wir uns mit einen alten Kambodschaner unterhalten, er konnte recht gut französisch sprechen, so dass Nicolas dolmetschte, wobei ich sogar einigermaßen viel verstanden habe. Es ist noch etwas aus der Schulzeit hängengeblieben!
Wie sich herausgestellt hat, war der Mann als Schüler in der Schule, in der später das S21-Gefängnis (siehe Link) errichtet wurde, zum Glück nach seiner Schulzeit. Er hat dann angefangen Medizin zu studieren, wurde aber während der Khmer Rouge Diktatur nach Vietnam deportiert und hat dort sein ganzes Leben als Motorradtaxifahrer gearbeitet.
Nach unseren Besichtigungen in Phnom Penh war es sehr interessant Geschichten aus dieser Zeit von einem Zeitzeugen zu hören – dazu haben wir noch einige Travel-Tips für Vietnam bekommen.

Unser schwimmendes Hotel

Sonnenaufgang auf dem Mekong


Übernachtet wurde in einem schwimmenden Hotel. Nach einem tollen Sonnenaufgang ging es am nächsten morgen nach einem Abstecher zu einer lokalen Fischfarm weiter nach Can Tho, einer größeren Stadt im Mekong-Delta. Highlight hier sind die schwimmenden Märkte, meistens Obst- und Gemüsemärkte. Die Händler auf ihren kleinen und großen Booten haben langen Bambusstangen an denen Früchte und Gemüse befestigt sind. Das ist quasi der „Werbeprospekt“ und zeigt an, was heute auf dem Boot verkauft wird.

Der schwimmende Markt

Frische Melonen...

...Ananas...

...oder Jackfrucht!

Die Boote mit ihren "Werbeprospekten"

Und zur Stärkung eine heiße Suppe


Abschluss der Tour war die Besichtigung einer kleinen Reisnudel-Fabrik. Aus einer Art Reisbrei werden Fladen gemacht, getrocknet und dann zu Nudeln geschnitten.

Aus Reisbrei werden Fladen gemacht...

...getrocknet und zu Nudeln geschnitten


Am nächsten Morgen weiter nach Saigon oder auch Ho Chi Minh City genannt, hier haben wir einen kurzen 2-Tages Stopp eingelegt. Besichtig haben wir das Museum zum Vietnamkrieg, sehr beeindruckend, das historische Postamt, Notre Dame und den Independence Palast. Das Postamt und die Kathedrale sind architektonisch interessant, der Independence Palast ist ein typisch sozialistisches Bauwerk mit einer Inneneinrichtung aus den Siebzigern.
Abends dann ein Gute-Nacht-Bier in den Kneipen-Straßen des Backpacker-Viertels.

Motorroller in Ho Chi Minh City

Postamt mit Ho Chi Minh Porträt

Independence Palast

Die Siebziger lassen grüßen...


Wir haben uns spontan entschlossen die selbe Route wie Nicolas zu nehmen - von Saigon mit dem Bus direkt nach Hoi An. Damit haben wir die Strandstädte wie Mui Ne und Nha Trang nur beim hindurchfahren besichtig - war gut so, sehr touristisch und zugepflastert mit Ressorts – und sind ein gutes Stück nach Norden vorangekommen.
In Zahlen: 10 Stunden mit dem Tagbus von Saigon über Mui Ne nach Na Thrang und dann weitere 12 Stunden mit dem Sleeperbus nach Hoi An. 22 Stunden Busfahren am Stück macht man nicht alle Tage! Ein Sleeperbus in Vietnam unterscheidet sich deutlich von einem aus Kambodscha, es gibt hier 3er-Reihen und man bekommt einen Einzelplatz - ist bequemer.

Sleeperbus: Untere Etage...

...und Oberdeck


Hoi An (gelistet als Weltkulturerbe) ist ein sehr nettes, kleines Städtchen mit einer wunderschönen Altstadt, ja touristisch aber trotzdem so etwas von entspannend. Die Altstadt mit den gut erhaltenen historischen Händler- und Gildenhäusern haben verschiedenste asiatische Einflüsse. Dazu gibt es viele Tempel und schöne Brücken. Nicht weit weg von der Stadt gibt es nette Strände und man kann schnorcheln gehen, alles einfach mit dem Fahrrad zu erreichen.

Häuserzeile in der Altstadt von Hoi An

Japanische Brücke aus dem 17. Jhdt.

Tagsüber dürfen nur Fahrräder oder Rikschas in die Altstadt

Abends...

...entwickelt entsteht eine tolle Atmosphäre...

...mit vielen Lampions

Für die asiatischen Touristen darf es etwas greller sein 

Der Strand kann sich sehen lassen


Hoi An hatte für uns das beste und erstaunlicherweise auch das günstigste Essen in Vietnam. Cao Lau, ein Nudelgericht mit frischen Kräutern und Schweinefleischstreifen, alternativ für die Vegetarier unter uns mit richtig gutem Tofu! Die Nudeln gibt es nur in Hoi An, altes Geheimrezept, und nur zuzubereiten mit einem speziellen Wasser, dass aus einer einzigen Quelle in Hoi An kommt. Am besten zu essen auf dem Zentralen Markt in der Altstadt. Eine Schüssel Cao Lau für sensationelle 20.000 Dong, ca. 70 Cent. 

Cao Lau Stand auf dem Markt

Lecker!

Das ist die geheime Quelle

Trocknende Cao Lau Nudeln

Es gibt auch eine vegetarische Variante mit Tofu


Dazu das beste Banh Mi. Banh Mi ist eine Art vietnamesisches Sandwich und gibt es überall. In Vietnam gibt es - Hinterlassenschaften der französischen Kolonialzeit - hervorragende Baguettes. In das Banh Mi kommen in der klassischen Variante verschieden zubereitetes Schweinefleisch, eine Art Pate, Koriander und weitere Kräuter, Chili und eine leckere Sauce. AnthonyBourdain (Link - ab 06:04 Minuten) findet das Banh Mi aus Hoi An auch fantastisch.

An diesem Stand habe wir übrigens auch immer gegessen - die wissen wie es gemacht wird - die lange Schlange an Einheimischen die dort Essen ist immer ein verlässlich gutes Zeichen.


Hier gibt es das beste Banh Mi Sandwich


In Hoi An haben Nicolas, unser französischer Pâtissier aus Lyon, und wir endgültig beschlossen die Vietnam Tour zusammen zu machen. Wir haben gut harmoniert und für uns war es eine prima Abwechslung mal zu dritt zu reisen. Allerdings hatte diese Entscheidung einen deutlich höheren Bierkonsum zur Folge...

Schweren Herzens verlassen wir Hoi An Richtung Hue. Auf diesem Weg wagen wir das Experiment Zug, die Busse kennen wir mittlerweile gut. Ab Danang (der nächstgelegene Bahnhof) bis Hue dauert es ca. 3 Stunden. Die Fahrt war etwas laut und holprig, aber wir hatten gute Sitze und konnten entspannt die Küste und die Berge bestaunen, sehr schöne Landschaft unterhalb des Hai Van Pass (Wolkenpass) entlang.


Mit dem Zug entlang der Küste nach Hue

So sieht es Innen aus - Hauptsache Flatscreens

An jeder Station wird Signal gegeben


Hue ist eine ehemalige Königsstadt mit einer riesigen Zitadelle. Korrekt wäre eigentlich, es gibt eine Zitadelle in einer Zitadelle in einer Zitadelle (kleiner Insider).
Es war so heiß, dass wir uns nicht viel mehr angeschaut haben, 4 Stunden bei fast 40 Grad alte Gemäuer anschauen reicht. Die Zitadelle ähnelt im Aufbau der verbotenen Stadt in Peking, nur viel kleiner und durch den Krieg teilweise zerstört.

Zitadelle in Hue

Mit schönen Ecken


Die Strecke Hue – Hanoi sind wir wieder mit dem Nachtbus gefahren. Die Hauptstadt Hanoi ist das politische und kulturelle Zentrum Vietnams. Untergekommen sind wir in einem Hotel direkt im Zentrum des Old Quarter, dem „alten Viertel“. 100 Meter von unserem Hotel entfernt liegt die sogenannte „Beer Hoi-Corner“ - die Ecke mit dem frischen Bier. Das ist eine Besonderheit die es neben Hanoi nur noch in Hoi An gibt. Das frische Bier wird täglich morgens gebraut, in Fässer abgefüllt und an die vielen Strassenbars verkauft. Es wird ohne Konservierungsstoffe hergestellt und muss deshalb innerhalb von 24 Stunden konsumiert werden. Des Bier wird überwiegend aus Reis gebraut und schmeckt jeden Tag etwas anders, mal gut - mal nicht ganz so gut...
Übrigens, das amerikanischen Budweiser wird ebenfalls zu 30% aus Reis gebraut, die Amis haben halt keine Bierkultur.
Wenn man sich einen Tisch ergattert hat, bekommt man für 5000 Dong (18 Cent) ein Glas Beer Hoi. Dazu bieten die Strassenbars verschiedene kleine Snacks, wie Tofu, Fleischbällchen oder Käsesticks an. Pech für den, der zu spät kommt, denn sind die Fässer leer, war es das für den Abend. Die „Beer Hoi-Corner“ war unser allabendlicher Platz um den Tag ausklingen zu lassen.


Beer Hoi Corner - jeden Abend Full House


Hanoi haben wir viel zu Fuß erkundet, rund um den Hoan Kiem-See und durch das französische Viertel. Ein Besuch im Wasserpuppentheater durfte nicht fehlen.


Auch in Hanoi gibt es viele Motorroller...



Veranstaltung zum 1. Mai - direkt mit dem Roller vor die Bühne


Plakate zum 1. Mai


Partei-Zentrale


Hier wird geskatet - da schaut der Polizist


Wasserpuppentheater


Durch einen anderen Reiseblog auf die Idee gebracht, haben wir bei den Hanoi Kids eine Stadtführung gebucht. Die Hanoi Kids (Link) sind eine universitäre Organisation, bei der Studenten kostenlose Touren anbieten um dabei ihr Englisch zu verbessern.

Man kann selbst auswählen was man machen möchte – die Entscheidung fiel leicht – wir wollen eine Food-Tour durch das Old Quarter (Link). Das fanden unsere beiden Studentinnen wohl auch abwechslungsreich und so hatten wir einen perfekten Tag mit vielen Leckereien.

Das Ganze hat uns so gut gefallen, dass wir gleich eine zweite Tour gebucht haben, diesmal mit den üblichen, wichtigsten Sightseeing-Spots: Ho Chi Minh Komplex mit Wohnhaus und Mausoleum, das Ethnologische Museum und den Tempel of Literature. Dazu später mehr...

Erstmal stand unser Trip in die Halong Bucht an. Die Halong Bucht ein „must do“ für jeden Vietnam-Besuch, als auch für uns. Wir haben die Tour bereits in Hue gebucht, 3 Tage mit 2 Übernachtungen auf einer Dschunke, dazu Kajak fahren, Angeln und leckeres Seafood.
Hört sich gut an, dementsprechend groß war die Vorfreude.


Die berühmte Halong Bucht


Nach einer 4-stündigen Fahrt im Minibus und dem Boarding auf die Dschunke, aufgrund der vietnamesischen Feiertage ein einziges Gewusel, gab es ein recht ordentliches Mittagessen auf dem Schiff. Nach dem Essen dann das böse Erwachen, aus heiterem Himmel (kleines Wortspiel) teilt uns unser Guide mit, dass aufgrund eines herankommenden Unwetters/Taifun die Lokalregierung Übernachtungen auf den Schiffen für diese Nacht verboten hat. Als ob das nicht schon vor unserem Boarding bekannt war. Naja es war noch genug Zeit um die „Amazing Cave“ zu besuchen, die war tatsächlich ziemlich beeindruckend, und Gäste, die eine Übernachtung auf der nahegelegenen Cat Ba Inseln gebucht hatten, dort abzusetzen. So haben wir immerhin auch die Bucht mit ihren schönen Kalksteinfelsen gesehen. Zurück in Halong City haben wir entschieden, den ganzen Trip abzubrechen und nicht auf besseres Wetter zu warten, sondern zurück nach Hanoi zu fahren.


Hier muss man erstmal seine Dschunke finden...


...Parkplatz vor der Amazing Cave...


...viele Boote = viele Menschen...


...die Höhle, wenn auch sehr bunt beleuchtet, war spektakulär...


...nette Rückfahrt  - wo bleibt eigentlich das Unwetter?


Die Fahrt mit dem Bus zurück nach Hanoi war recht lustig, wir haben zusammen mit Roma und Leandro, ein argentinischen Pärchen, das in Saigon lebt, und dem Engländer Chris die mitgebrachten Spirituosen gelehrt (Chris mixt hervorragenden Gin Tonic) und waren der Meinung, dass ein Tagesausflug vollkommen ausreichend ist. Die Halong Bucht ist gerade zur Hochsaison - überlaufen, über 500 Schiffe sind unterwegs - und zudem sind alle Dschunken neuerdings hässlich weiß gestrichen, da ist leider viel vom Charme der Bucht verloren gegangen ist.

Zurück in Hanoi stand die 2. Tour mit den Hanoi Kids an. Mittlerweile sind wir zu einer richtigen Reisegruppe angewachsen, Roma und Leandro haben sich uns angeschlossen. Erster Stopp das Mausoleum im Ho Chi Minh Komplex, da man nur zwischen 09:00 und 11:00 Uhr hineinkommt. Man soll Ho Chi Minh ja nicht zu lange von seiner letzten Ruhe stören. Er wird übrigens jedes Jahr für 2 Monate nach Moskau zur „Generalüberholung“ gebracht. Die Vietnamesen verehren ihren „Uncle Ho“ über alles. Deshalb war es auch keine gute Idee am 1. Mai, der Tag der Arbeit ist auch hier Feiertag, das Mausoleum zu besuchen. Die erwartete lange Schlange wurde zu einer extrem langen Schlange und dann zu einer nicht mehr zu überblickenden riesigen 2 Kilometer Schlange, die sich in mehrfachen Windungen um den gesamten Ho Chi Minh Komplex erstreckte. Da haben selbst unsere beiden Guides die asiatische Zurückhaltung abgelegt und uns nahegelegt sich nicht anzustellen.


Anstehen für "Uncle Ho"


Also weiter zum Ethnologischen Museum, dort kann man die verschiedenen Bauweisen der vietnamesischen Minderheiten (gibt über 50) in einer Außenanlage anschauen. Innen geht es dann weiter mit den Trachten, Schmuck, Werkzeugen und Musikinstrumenten. Hier haben wir viel Zeit verbracht, so dass nach dem Mittagessen nur noch Zeit für die Außenansicht der Mausoleums und den Wohnkomplex von Ho Chi Minh blieb. Es war trotzdem eine nette Tour.


Ethnologisches Museum

Ho Chi Minh Mausoleum aus der Ferne...

...und aus der Nähe


Nach zwei weiteren Tage kam der großen Abschied, Nicolas ist weiter nach Thailand gereist und Roma und Leandro mussten zurück nach Saigon. Wir sind zwei Tage länger in Hanoi geblieben und haben uns etwas erholt. Wir haben ein Paket mit überflüssigem Gepäck und einer Festplatte mit Backup unserer Fotos und Filme zurück nach Deutschland geschickt. Außerdem haben wir uns mal wieder richtigen Käse und Schinken auf Baguette gegönnt – lecker...

Von Hanoi sind wir mit dem Sleeperbus in den Norden, nach Sapa in Berge, gefahren. Was für ein Temperaturunterschied, es wurde abends richtig frisch. Sapa ist ein kleines Bergstädtchen. 


Sapa in den Bergen von Nordvietnam


Die Hauptstraße mit vielen Restaurants

Am Wochenende haben Wettkämpfe der Hmong stattgefunden


Von hier kann man geführte Trekkingtouren zu den umliegenden Dörfern der Hmong und anderer Bergvölker unternehmen und dort übernachten, nennt sich Homestay. Man wird in Sapa leider ständig von den Hmong-Frauen „attackiert“, man soll mit ins Dorf kommen und bei ihnen kaufen. Also haben wir entschieden wir machen das Ganze auf eigen Faust, mieten einen Roller und erkunden die Gegend entspannt alleine. Wir sind zwei Tage durch die Gegend gefahren - wunderschöne Täler mit riesigen Reisterrassen, große Wasserfällen und hoch auf den TonPass auf 2000 Meter Höhe - alles mit unserem Roller :-).

Fantastische Landschaft rund um Sapa

Hmong Frau in traditioneller Kleidung

Wie im asiatischen Auenland

Zu Dritt geht es schneller...

...auch hier wird schwer gearbeitet

Mutter mit ihren Kindern

Auch hier gibt es Wasserfälle

Hoch auf 2000 Meter...

...wird man mit dieser Aussicht belohnt


Von Sapa wollen wir über Dien Bien Phu im Nordwesten Vietnams nach Laos einreisen. Über diesen Weg reisen nur wenige Ausländer, wir haben gute Informationen gefunden wie es funktioniert. Der Trip soll landschaftlich sehr schön sein. Also geht's mit dem Nachtbus nach Dien Bien Phu und von dort dann weiter zur laotischen Grenze und weiter nach Muang Khua. Aber das ist unsere nächste Etappe....

Unser Fazit zu Vietnam: Man kann sehr einfach und günstig mit Bus und Bahn durch das Land bereisen. Es gibt leckeres Essen und ein perfektes 3G Mobilfunknetz (1 Monat surfen für 1,80€ !).
Was kann man besser machen: Falls wir nochmal in Vietnam reisen, werden wir uns in Saigon Motorräder kaufen und auf eigen Faust durch das Land fahren, abseits der klassischen Touristenpfade. Wir haben einige getroffen, die so gereist sind – man lernt das Land nochmal von einer ganz anderen Seite kennen.

Hier unsere TOP3-Vietnam-Liste, einmal zu den schönsten, von uns besuchten Orten, und den besten Gerichten:

Orte:
Platz 1: Hoi An – asiatisches Altstadt-Flair und vorzügliches Essen
Platz 2: Mekong-Delta – so stellt man sich Vietnam vor
Platz 3 Yvonne: Die Landschaft rund um Sapa
Platz 3 Frank: Hanoi

Gerichte:
Platz 1: Cao Lau (Hoi An)
Platz 2 Yvonne: Caramen Sticky Rice (Hanoi)
Platz 2 Frank: Banh Mi (Hoi An)
Platz 3: Country Style Tofu mir Lemongrass (Hue)


Weitere Vietnam-Impressionen:


Die Fähre ist voll (Mekong)

Fischnetz (Mekong Delta)

Bootsparkplatz (Chau Doc)

Hier werden Reusen transportiert (Mekong Delta)

Fischfarm (Mekong Delta)

Marktfrau (Mekong Delta)

Schwimmende Badewanne (Mekong Delta)

Stadien der Reisproduktion (Mekong Delta)

Fluß-Tankstelle (Mekong Delta)

Pioniere (Kriegsmuseum Ho Chi Minh City)

Küche (Hoi An)

Fahrende Zierfischhandlung (Hue)

Hier gibt es leckere Süßigkeiten (Hue)

Angemalte Fische (Hanoi)

Open Air Wasserpuppentheater (Hanoi)

Roller Parkplatz (Hanoi)

Schulkinder (Hanoi)

Wasserbüffel (Sapa)

Vorsicht ist die Mutter der Porzelanvasen (Sapa)

Ruhende Wasserbüffel (Sapa)

Ich muß hier durch! (Sapa) 

Reisterassen (Sapa)

Reisernte (Bien Dien Phu)

Lokaler Markt (Chau Doc)

Mal eine echte Männerbremse am Motorroller... (Sapa)

4 Kommentare:

  1. Wie immer sehr schöne Bilder zum neidisch machen ;) Das Wasserpuppentheater finde ich ja großartig, hätt ich mir auch gerne angeschaut.

    Ich wünsche euch beiden weiterhin viel Spaß beim erkunden der großen, bunten weiten Welt!

    Sonnige Grüße aus Berlin
    Nicole

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  2. Wunderschöne Bilder und Eindrücke, wie immer. Weiterhin viel Spaß. Bleibt neugierig und vor allem gesund.

    Ich schreib noch eine Mail extra. Bis bald Antje

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  3. Hallo Frank,

    obwohl ich vor Neid immer platze verfolge ich Euren Blog mit sehr großem Interesse - sehr gut gemacht mit wunderschönen Fotos.

    Ich wünsche Euch noch viel Spaß und weiterhin viele interessante Eindrücke von der großen weiten Welt.

    Ich bin mal gespannt wo Euch Eure Weltreise noch hintreibt. Da springen auch für mich noch ein paar Urlaubsideen raus.

    Viele Grüße aus Bonn
    Thomas V.

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    1. Danke, ist allerdings auch sehr zeitaufwendig. Deshalb sind wir etwas hinterher mit unseren Einträgen...

      Grüße
      Frank

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