Weiter geht es mit der Auto-Fähre auf die Südinsel. Die Überfahrt war super, um die
Wellington-Halbinsel herum, entlang an Inselgruppen und den
Marlborough Sounds (Fjorde) in den Hafen von Picton. Es ist
merkwürdig, man denkt man fährt in den (warmen) Süden, aber nein,
der Norden von Neuseeland ist viel wärmer, das haben wir sofort
gespürt – ein strammer Wind hat uns im Süden empfangen...
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| Warten auf die Fähre |
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| Auf hoher See |
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| Malborough Sounds - Südinsel |
Erstmal Camper abgeben - Stopps: Picton - Kaikoura - Christchurch
Von Picton dann direkt
weiter Richtung nach Christchurch den Camper abgeben. Zwischenstopp
war Kaikoura, hier kann man ganzjährig Wale beobachten. Wir haben
leider keine gesehen, haben allerdings auch keine geführte
Whalewatching-Tour gebucht. Dafür haben wir zwei Robbenkolonien
gesehen, eine vor Kaikoura an der Küstenstrasse und eine direkt in
Kaikoura. Das war beeindruckend, die Seehunde aus der Nähe zu sehen.
Da wir nur noch wenig Zeit haben wollen wir hier auf dem Rückweg
unserer Rundreise nochmal vorbeischauen.
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| Morgens an unserem Schlafplatz in Kaikoura |
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| Gut gebrüllt... |
In Christchurch haben wir
einen 4-tägigen Zwischenstopp eingelegt und einen neuen Camper für
die nächsten 25 Tage angemietet. Diesmal eine Nummer kleiner, ohne
Dusche und WC.
Christchurch leidet immer
noch extrem unter den Auswirkungen der großen Erdbeben der
vergangenen Jahre. In der Innenstadt wird viel gebaut, aber es wird
noch 8-10 Jahre dauern, bis die Stadt wieder auf dem Stand wie vor
den Beben ist. Aber man findet Zwischenlösungen viele Geschäfte und
Cafe´s befinden sich in Containern – „Container City“ genannt.
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| Die Kathedrale von Christchurch - oder was davon übrig geblieben ist... |
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| ...überall wird gebaut... |
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| ...Container City in der Innenstadt |
Was uns etwas aufgehalten
hat, waren Batterie-Probleme mit unserem Laptop, den Akku haben wir
bereits in Sydney auswechseln lassen. Auf der Fähre nach Picton ging
auf einmal gar nichts mehr. Also wieder zu einem Reparaturladen, wie
sich herausgestellt hat, war die Batterie nicht richtig eingebaut.
Hoffentlich läuft jetzt alles stabil...
Gewohnt haben wir bei
Christine und Steve - mal wieder über AirBnB. In Christchurch gibt
es zu wenig Hotelbetten, da viele Locals während der Renovierung
ihrer Häuser in Hotels ziehen. Dazu kommen die ganzen auswärtigen
Ingenieure und Arbeiter. Bei den beiden war es klasse, wir haben uns
gut verstanden und sie waren super hilfsbereit inklusive privater
Stadtrundfahrt. Mit Steve haben wir dann die Tour auf der Südinsel
geplant – immer gut, wenn man einen Local kennt (siehe Karte)!
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| Das ist die Karte - der Masterplan für die Südinsel |
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| Das ist unser neuer Camper - links der Kleine ;) |
Ab in die Berge - Stopps: Lake Tekapo - Mount Cook - Twizel
Dann endlich zurück auf die
Straße, nächster Stopp Lake Tekapo ein See der von den Gletschern gespeist wird. So türkis-blaues Wasser haben
wir noch nicht gesehen - irgendwie unecht.
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| Lake Tekapo |
Weiter zum Mt. Cook, dem höchsten Berg in Neuseeland. Ein Wanderparadies, mit Touren zu den umliegenden Gletscherseen und tollem Panorama.
Zurück an die Ostküste -
Stopps: Oamaru (Steampunk) – Dunedin – Nugget Point – Catlins
Auf dem Weg nach Oamaru
haben wir eine Lachsfarm gefunden. Die Lachse werden in dem
türkis-blauen Wasser gezüchtet, da müssen sie doch schmecken. Und
heute gibt es auch noch ein 2 for 1 Angebot. Das Lachs-Sashimi hat
sehr gut geschmeckt, also haben wir uns mit einem taiwanesischen
Pärchen 2 große Lachse gekauft, für jeden einen. Abends auf dem
Campground war dann filetieren angesagt. Es gibt immer ein erstes
Mal! Um so besser hat er dann aber geschmeckt...
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| Filetieren für Anfänger... |
Weiter nach Dunedin, einer
netten Studentenstadt. Dort grenzt die Otega-Peninsula an, der
einzige Ort weltweit, an dem Albatrosse auf bewohntem Festland
nisten, allerdings nur 20 Paare. Nach einem kurzen Stopp am Tunnel Beach ging es weiter
Richtung Süden.
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| Baldwin Street / Dunedin - Die angeblich steilste Straße der Welt: 35% Steigung |
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| Otega Peninsula |
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| Hier ist er, der Northern Royal Albatros... |
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| ... mit einer Spannweite bis zu 305 cm |
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| Tunnel Beach |
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| Seht ihr mich? |
An der Roaring Bay in den
Catlins haben wir endlich Pinguine gesehen (Gelbaugen Pinguine). Hier
kommt es auf das Timing an, man muss sie in der Dämmerung abpassen,
wenn sie aus dem Meer zurück zum Nachwuchs in den Dünen am Strand
kommen. Heißt zuerst warten, warten, warten - aber dann sind
wirklich welche gekommen. Gelbaugen Pinguine sind sehr selten, an
diesem Strand brüten nur 14 Pärchen.
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| Nugget Point |
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| Vorsicht Pinguin |
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| Der Gelbaugen Pinguin kommt zurück vom Beutefang... |
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| ...das Warten hat sich gelohnt |
Nach weiteren netten
Wildlife-Erlebnissen und den einzigen beiden Regentagen unserer Tour
haben wir Te Anau erreicht, einem der touristischen Zentren auf der
Südinsel, da hier die Touren in den Milford Sound starten. Nach
langem Hin und Her, haben wir uns doch entschieden hinzufahren,
allerdings ohne übliche Bootstour durch den Fjord. Wir waren
stattdessen wandern. Und es hat sich gelohnt, die Landschaft war
toll. Nur die Massen an Sandflies haben etwas gestört...
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| Küste entlang nach Te Anau |
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| Campground auf dem Weg zum Milford Sound |
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| Mooswald |
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| Der Milford Sound |
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| ..von links... |
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| ...und rechts |
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| Man kann im Regenwald auf die Gletscher schauen... |
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| Ein Männlein steht im Walde... |
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| Wanderung zum Key Summit am Milford Sound |
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| Auch auf dem Berg muss man mal... |
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| Vegetation auf dem Key Summit |
Weiter nach Queenstown und
dem Moki Lake. Queenstown ist klein und sehr touristisch, hat uns
nicht gefallen. Zumindest gab es eine Laundry und wir konnten unsere
Wäsche waschen. In der Nähe gibt es eine Brücke, an der der erste
kommerzielle Bungy Jumping Sprung stattgefunden hat. Nett aber nicht
der Knaller.
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| Kawarau Bridge bei Queenstown |
Super war hingegen unsere
DOC-Campsite am Lake Moki eingebettet in einer traumhaften
Landschaft. DOC heißt Department of Conservation, die stellen
Camping-Plätze zur Verfügung, die meistens sehr schön in der Natur
liegen und oft nur eine Toilette und nichts weiter haben.
Es war eine sehr kalte
Nacht, aber der See am Morgen mit dem Sonnenaufgang war fantastisch.
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| Unser Campground |
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| Sonnenaufgang... |
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| ...am Lake Moke |
Dann ging es über den
höchsten Pass, hier musste unser Campervan schwer arbeiten, nach
Wanaka mit dem Lake Wanaka. Hier haben wir eine Nacht auf einem
Campingplatz mit Sauna und Whirlpool verbracht. Nach den letzten
kalten Nächten war das eine schöne, warme Abwechslung.
Mittlerweile sind wir eine
kleine Reisegruppe. In den Catlins haben wir ein finnisches Pärchen
aus Helsinki, Henna und Anssi, kennengelernt. Wir haben uns mehrmals
wieder getroffen und dann entschieden zusammen weiterzufahren. Nach
so langer Zweisamkeit im Auto ist es nett mal wieder Zeit mit anderen
zu verbringen. Allerdings erhöht es den abendlichen Bier- und
Weinkonsum erheblich ;)
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| Bergpass Richtung Wanaka... |
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| ...Blick zurück auf Queenstown |
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| Lake Wanaka |
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| Kochduell mit unseren finnischen Travelmates |
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| Schatten am Blue Lake |
Überfahrt zu den Gletschern
- Stopps: Fox- und Franz Josef-Gletscher
Es ist kaum zu glauben, man
fährt an der Küste entlang und auf einmal taucht eine Bergkette auf
und man steht vor einem riesigen Gletscher. Ja, Gletscher gibt es
auch in den Alpen, aber keine die selbst im Hochsommer bis fast auf
Meereshöhe herunterreichen. Wir haben beide Gletscher erkundet und
uns eine kleine Mountainbike-Tour gegönnt.
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| Der Fox-Glacier am Morgen |
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| Unser Camp am Gletscherfluß |
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| Und der Franz Josef Glacier |
Weiter entlang der Westküste
- Stopps: Hokatika – Greymouth – Punakaiki/Pancake Rocks –
Westport
Auf dem Weg nach Hokatika
haben wir ihn dann gesehen, erst nur ein grauer Schatten am
Strassenrand, dann aber deutlich am Schnabel zu erkennen – ein
Kiwi! Die sind selten in freier Wildbahn anzutreffen, das ganze ging
so schnell, dass wir leider keinen Fotobeweis haben.
Die Küstenstrasse entlang
der Westküste ist weltklasse und schlägt die Great Ocean Road um
Längen. In den Orten entlang der Strecke gibt es nichts wirklich
spannendes, so dass man recht schnell vorankommt.
Hinauf in den Norden zur Golden Bay - Stopps: Motueka – Takaka – Farewell Spit – Abel
Tasman National Park – Nelson
Nach fast 2 Wochen hieß es Abschied nehmen von Henna und Anssi, für die es mit der Fähre
Richtung Nordinsel weitergeht. Ein Tag früher als geplant, da ihr
Mietwagen schlapp gemacht hat und sie auf Ersatz warten mussten. Bis
bald in Helsinki.
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| Nichts geht mehr - 1:0 für Deutschland ;) |
Zurück nach Christchurch -
Stopps: Marlborough Sound - Picton - Kaikoura - Christchurch
Entlang der Fjorde des
Marlborough Sound hat sich der Kreis entlang der Küste der Südinsel
mit der Ankunft im Hafenstädtchen Picton geschlossen. Um die selbe
Strecke zu vermeiden, haben wir unserem Campervan nochmal alles
abverlangt und sind eine 50 km lange Schotterstrasse durch die Berge
und entlang der Küste Richtung Blenheim gefahren. Wer sich die
Strecke anschauen will, hier der Link zu
Google Maps – es gab weniggerade Strecken. Wir haben viel Staub geschluckt – es hat aber
Spass gemacht und der Camper hat es gut weggesteckt.
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| Küste an den Marlborough Sounds |
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| Hafen von Picton mit den beiden Autofähren |
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| Auf der Schotterpiste unterwegs mit bester Aussicht |
Nach den beiden letzten
Nächten im Camper sind wir wieder in Christchurch angekommen.
Christine und Steve haben uns mit einem leckeren Abendessen, das
letzte Mal Angus Rind, verabschiedet und uns netterweise zum
Flughafen gefahren.
Schon bei unserem ersten
Stopp in Christchurch haben wir beschlossen unsere weitere Reiseroute
zu ändern. Da es in Patagonien schon mächtig kalt ist, verschieben
wir den Südamerika-Teil Richtung Herbst. Wir haben einen Flug nach
Phnom Penh in Kambodscha gebucht. Allerdings mit Zwischenstopp in
Auckland und Übernachtung in Singapore. Die letzte Nacht in
Christchurch haben wir auf dem Flughafen im Wartebereich verbracht,
da unser Flieger morgens um 6 Uhr startet.
Das war sie unsere Tour
durch Neuseeland - 37 Tage haben gerade so ausgereicht. Im Gegensatz
zu Australien hätten wir hier ein paar Wochen dranhängen können.
Es hat einfach nur Spass gemacht! Deshalb ist dieser Blogeintrag auch
so lang geworden und hat so viele Bilder ;)
„Ka kite ano Aotearoa“ -
„Auf Wiedersehen Neuseeland“
Wir kommen wieder!
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| Ohne Worte |
Was kann denn der arme Lachs dafür!?! Da blutet mir ja glei mein Köchinnenherz!
AntwortenLöschenAnsonsten ganz tolle Bilder :) bis auf die Spinne, die hätte nicht sein müssen!
Mal wieder sehr geile Bilder!! Neuseeland war bereits und ist jetzt umso definitiver auf unserer List :-D
AntwortenLöschenWann gibt's die GoPro-Videos? :-D
Viele Grüße und weiterhin gute Reise,
Martin